Herkomerplatz

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Der Herkomerplatz wurde 1927 nach dem Maler und Bildhauer Sir Hubert Ritter von Herkomer benannt, geboren  26. Mai 1849 in Waal, Königreich Bayern als Hubert Herkomer und gestorben 31. März 1914 in Budleigh Salterton, Vereinigtes Königreich. Vorher hieß der Platz Gebeleplatz.

 

Er war ein deutsch-britischer Maler und Bildhauer, Musiker, Regisseur und Filmemacher und Schriftsteller. Außerdem gilt er als einer der Wegbereiter des Automobilsports in Deutschland.

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Der Trambahn-Anschluß von Bogenhausen war ein großer Wunsch der Bürger und es gab Eingaben an den Magistrat, mit Trambahnlinien den Stadtteil anzuschließen an das große Straßenbahnnetz der Stadt München. Im Jahr 1905 ging die Trambahnstrecke durch die Montgelasstraße bis zur Törringstraße und durch die Ismaninger Straße schon bis zur Sternwartstraße. Dem Gleisplan kann  man entnehmen, daß diese Endpunkte nur für Zweirichtungsfahrzeuge konzepiert waren, also ohne Anhänger.

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© Archiv FMTM e.V.

TW 306, ein alter Typ A Wagen, nach dem Krieg auf der Linie 20 an der Haltestelle Herkomerplatz. 

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© Archiv FMTM e.V.

Die Eröffnung der Bogenhauser Trambahnstrecke durch die Ismaningerstraße  zur Sternwartstraße 1898.

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© Archiv FMTM e.V.

Gleisplan der Endstelle der Bogenhauser Trambahnstrecke durch die Ismaningerstraße  zur Sternwartstraße datiert auf den 14.1.1898.

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© Stadtarchiv München

In einem Bild aus der Sternwartstraße aus dem Jahr 1905 kann man einen A-Wagen quer in der Ismaninger Straße erkennen, der hier wendete.

© Stadtarchiv München

Die Trambahn erreichte den Herkomerplatz am 4.4.1927 über die Strecke in der Montgelasstraße mit dem neuen 400 m langen Bauabschnitt von der Törringstraße bis Herkomerplatz , Bauzeit 19. Nov. 1926 - 4. April 1927. Der Endpunkt am Herkomerplatz bekam auch gleich von vorne herein eine Wendeschleife.

Einen Monat später, am 1.5.1927, wurde auch die ca. 700 m lange Strecke durch die Ismaninger Straße zum Herkomerplatz ab Sternwartstraße / Hompeschstraße nach einer Bauzeit von Bauzeit 2. Nov. 1926 - 4. April 1927 in Betrieb genommen.

Nach einer Bauzeit vom Nov. 1926 - 4. April 1927 wurde am 1.5.1927 das Hinterstellgleis in die Herkomerstraße fertig.

Im Stadtplan von 1929 hat der Kartograph den Herkomerplatz mit Schleife aber grade nochmal so draufbekommen.

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Im Jahr 1936 steht ein E-Wagen der Linie 9 abfahrfertig mit Schaffnerteam in der Ismaninger Straße bereit.

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An der gleichen Stelle im Jahr 1954 ein A-Wagen der Linie 12. 

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Am 1 .Juli 1960 steht der Tatzelwurm TW 102 in der Ismaninger Straße am Herkomerplatz.

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© Archiv FMTM e.V.

Auch mehrere Buslinien bedienten den Herkomerplatz. Die Linie N (ab 1961: Linie 90) wurde von einem privaten Auftragnehmer bedient und fuhr von hier nach Johanneskirchen. Auf diesem alten Bild eines O320H von Daimler-benz kann man auch gut das Hinterstellgleis erkennen, das in die Denninger Straße führte.

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Zwei M-Wagen am 17.5.1960 in der Schleife am Herkomerplatz.

© Archiv FMTM e.V.

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Die Weiterführung der Strecke zum Effnerplatz wurde am 7.4.1961 entlang der Bülowstraße zwischen Herkomerplatz und Effnerplatz eröffnet. Somit wurde auch am 7.4.1961 die Schleife am Herkomerplatz aufgelassen.

Im Jahr 1964 wurde auf der Strecke Montgelasstraße zwischen Max-Josef-Brücke und Herkomerplatz eine umfangreiche Gleiserneuerung durchgeführt.

Im Juni 1963 steht der M4-Triebwagen 954 mit dem m4-Beiwagen 1774 auf der Linie 9 an der Haltestelle Herkomerplatz stadteinwärts.

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Eine Betriebsunterbrechung gab es vom 01.08.1984 - 16.9.1984 auf der Strecke Ismaninger Straße ab Prinzregentenstraße - Herkomerplatz wegen U-Bahnbau am Max Weber Platz.

Premiere für München: Am 30.9.1988 wird an der Abzweigung Herkomerplatz Münchens erste Weiche mit mechanischem Zungenverschluß eingebaut und in Betrieb genommen.

Auf der Linie 20 kommt am 5.5.1970 auf der Montgelasstraße der M4-Triebwagen 965 mit m3- Beiwagen1668 am Herkomerplatz stadtauswärts an.

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Im Rahmen des Beschleunigungsprogramms für die Linie 20 wurde vom 26.04.1993 - 06.08.1993 auf der Strecke Montgelasstraße zwischen Max-Josef-Brücke (östl. Brückenkopf) und Herkomerplatz eine Gleiserneuerung mit Angleichung der  Gleisgradiente umgesetzt.

Bei der Gleiserneuerung  vom 29.7.1999 - 26.11.1999 auf der Strecke Ismaninger Straße zwischen Herkomerplatz und Prinzregentenstraße erfolgte zusätzlich der Umbau der Haltestelle Sternwartstraße zu einer behindertengerechten Haltestelle

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Vom 2.8.2010 - 13.9.2010 wurde eine Gleiserneuerung auf der Strecke Bülowstr. zwischen Herkomerplatz und Effnerplatz einschließlich der Weichen der Abzweigung Herkomerplatz durchgeführt. In diesem Zeitraum gab es einen Schienenersatzverkehr ab Maxmonument.

In der Zeit vom 7.5.2018 - 28.10.2018 wurde auf der Strecke Ismaninger Straße zwischen Prinzregentenstraße und Herkomerplatz eine umfangreiche Gleiserneuerung einschließlich des Unterbaus vorgenommen. Im Rahmen dieser Baustelle wurden auch vom 30.7.2018 - 10.9.2018 an der Abzweigung Herkomerplatz die Gleise und Weichen komplett mit Anschlußstücken erneuert.

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© Frederik Buchleitner

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© Frederik Buchleitner

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© Frederik Buchleitner

Vom Toilettenhäuschen zum Gourmet-Tempel

Das kleine Wartehäuschen an der Montgelasstraße wurde 1951 durch einen typisch für die Zeit geschwungenen Nierentisch-ähnlichen Bau eines kombinierten Wartehäuschens mit Toilettenanlage ersetzt.

Das Bild vom Juni 1940 zeigt das alte Vorkriegs-Wartehäuschen am Herkomerplatz

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Die Wartehalle mit Toilettenanlage am Herkomerplatz am16.10.1952

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Nach der Ausserbetriebnahme dieses wundervollen 50er-Jahre-Bauwerks wurde das Haus 2015 in einen Gourmettempel verwandelt.

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Die lange Liste der 12 Linien, die hier vorbeifuhren, in aufsteigender Reihenfolge:

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Besucherin der ersten Stunde am Herkomerplatz war ab 01.05.1927 die Linie 9, die anfangs vom Herkomerplatz - Ismaninger Straße - Max-Weber-Platz - Innere Wiener Straße - Ludwigsbrücke - Isartorplatz - Tal - Marienplatz - Karlsplatz - Bayerstraße - Hauptbahnhof - Bayerstraße - Theresienhöhe - Westend (Schleife Gollier- /Ridler- /Astallerstraße) fuhr. Am 06.06.1945 war aber erstmal Schluß. Ab 24.10.1955 bis 31.05.1975 ging es dann von hier zum Gondrellplatz.

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Ab 06.06.1945 fuhr die Linie 12 bis 20.04.1968 vom Herkomerplatz zum Wettersteinplatz

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Fast nicht der Rede wert ist der Besuch der Linie 15 vom 01.08.2011 zur bis 13.09.2011 .

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Ab 11.12.2011 bis heute kommt die Linie 16 am Herkomerplatz vorbei.

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Vom 01.06.1996  bis 11.12.2011 kam hier die Linie 17 auf ihrem Weg zur Amalienburgstraße vorbei. Ab dem 10.12.2017 bis heute bedient die Linie 17 wieder diese Route mit ein paar baulich bedingten Umleitungen.

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Der 19.10.1980 war der Startschuß für die Linie 18 am Herkomerplatz. Über 30 Jahre später am 16.05.2011 verabschiedete sich die Linie 18 vom Herkomerplatz.

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Vom 01.06.1975 bis 19.10.1980 bediente die Linie 19 die Strecke zum Pasinger Marienplatz vom Herkomerplatz aus.

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Die Linie 20 fuhr ab 21.03.1949 vom Herkomerplatz zunächst zum Tierpark. Ab 1.8.1970 zum Harras, ab 28.5.1972 weiter bis Fürstenried West. Am 1.6.1975 fuhr sie zum Gondrellplatz, bis sie ab 19.10.1980 den Endpunkt Moosach ansteuerte. Und auch damit war am 02.06.1996 Schluß.

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Baustellenbedingt kam auch die Linie 25 vom 01.08.2011 bis 13.09.2011 auf ihrer Fahrt vom  Effnerplatz  nach Grünwald  am Herkomerplatz vorbei.

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Am 01.05.1927 befuhr von hier aus die Linie 30 die Strecke Herkomerplatz - Oettingenstraße - Maxmonument - Isartor - Baaderstraße - Auenstraße - Isartalbahnhof. Infolge von Kriegszerstörungen vor allem auf der Isarparallele änderte die Linie 30 ihr Fahrziel öfter. Seit 21.3.1949 endete sie via Arnulfstaße am Steubenplatz, seit 17.9.1949 am Romanplatz. Am 2.11.1950 nahm sie ab Herkomerplatz den Weg via Ismaninger Straße und Max-Weber-Platz zum Romanplatz. Am 24.10.1955 verließ sie den Herkomerplatz, da sie seither nach Steinhausen geführt wurde.

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Vom 07.05.2018 bis 30.07.2018 und vom 29.10.2018 bis zum 10.02.2019 und nochmal vom 15.03.2020 bis 09.04.2020 kam die Baustellenlinie 37 hier vorbei.

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© Frederik Buchleitner

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Die Baustellenlinie 38 besuchte den Herkomerplatz vom 17.05.2016 bis 15.08.2016 auf der Route von der Hochschule München zum Effnerplatz (-St. Emmeram).

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© Frederik Buchleitner