"Zusammen geht alles besser" in Coronazeiten


Eine Vereinsleben ist ziemlich schwierig in dieser 3.Welle: Vereinsabende sind nicht möglich, Museumsöffnungen sind nicht möglich und die Vorstandsitzungen sind nur per Videokonferenz möglich. Die Werkstattgruppe versucht die Arbeit, die ja auch in Coronazeiten nicht ausgeht, immer angepasst an die aktuell geltenden Coronaregeln, zu erledigen. Zur Zeit sind wir in einem Ein-Mann/Frau-Modus, das heißt, wir laden nicht mehr pauschal zu den Samstag-Terminen ein, sondern die Kolleg*innen verabreden sich zu Terminen für Einzelarbeiten, um sich eben grade nicht über den Weg zu laufen.

Andreas Fehrke kann natürlich immer mit seiner Ehefrau Pamela anreisen, weil sie ein Haushalt sind. Ich habe mal über die Zeit versucht ein bisserl die Arbeit einzufangen für euch, damit ihr sehen könnt, wie der Verein aktiv weiterlebt durch diese Coronazeiten.

Lukas macht sowas wie Fußpflege bei den alten Damen wie dem Beiwagen 1401, einen Fahrzeug mit aktueller Betriebsgenehmigung. Wind & Wetter haben den Lack schwer abplatzen lassen, aber das Holz war noch gut drauf und nach Schleifen/Spachteln konnte die erste Schicht Lack aufgetragen werden.

Klaus Werner hat mal für einen Moment seinen Wischmopp beiseite gelegt und streicht das komplette Dach des Tw 2924, das orange Monster, den Fahrschulwagen im Museum. Das ist für uns gerade sehr angenehm, ohne von Öffnungstagen oder anderen Eventveranstaltungen recht ungestört mit Raum und Platz arbeiten zu können. Das lässt uns die Corona-Auflagen, die ja im größten Interesse der Beteiligten sind, gut erfüllen. Bei uns hat wirklich keiner Lust, wegen der Erfüllung seines Hobbies sich den Virus welcher Variante auch immer einzufangen.

Thomas Götz hat mit ein paar Jugendlichen aus der Werkstattgruppe den U-Bahnwagen des Simulators unter Druck gesetzt, sodass die Türen wieder automatisch aufgehen & schließen, - also noch nicht richtig automatisch, da tüftelt Thomas noch dran.

Unsere Reihe mit Interviews mit den Geschichten unserer Betriebs-Rentner über die Jahrzehnte ihres Berufslebens haben wir auch weitergeführt, Gott sei Dank gerade in der Zeit zwischen 2. und 3. Welle. Unser hochverdientes Vereinsmitglied Manfred hat ein paar Stunden mit uns gesprochen und wir werden euch das bald mal zeigen. Es tut gut, sich ab und zu mit Freunden zu treffen, - hoffentlich auch bald mal wieder persönlich und nicht nur per Videokonferenz oder Telefon.

Das Thema "Erhalt der historischen Wagen" ist in unserer Vereinsarbeit ein Dauerbrenner und ich verspreche euch, dass wir nicht locker lassen und alle zur Verfügung stehenden Kanäle und Möglichkeiten nutzen, um das zu erreichen. Es ist äußerst zäh, aber nicht ohne Aussicht und sehr arbeits-íntensiv, aber das ziehen wir durch mit unserer ganzen Kraft, - versprochen!

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