Dark side of the tram


Wer glaubt, dass er mit Internet & Co. praktisch alles weiß und nachschlagen kann und den Rest kann er Alexa fragen, der bleibt bei der Münchner Trambahngeschichte weitgehend ahnungslos. Daher hat es sich unser Verein auch gemäß seiner Satzung zur Aufgabe gemacht, diese dunklen Bereiche in der Münchner Trambahngeschichte aufzuhellen und verfügbar zu machen. Das ist ein recht mühsames ehrenamtliches Werk, wie geschaffen für Rentner, die einen idealen Zeitansatz für solche Aufgaben mitbringen.

Unsere Recherche findet hier gerade zum Beispiel im Münchner Stadtarchiv statt: die eingereichten Baugenehmigungs-Pläne des Dampftrambahn-Depots 1883 an der Nymphenburgerstraße liegen im Original vor mir. Solche und andere Schätze sind schwer zu finden und zu heben. Dankenswerterweise schätzt das Stadtarchiv unsere Arbeit und wir bekommen Unterstützung, wie auch wir die Kollegen mit unserem Archiv unterstützen können. Da bahnt sich eine gute Zusammenarbeit an.

Seit Jahresanfang unterstützt uns auch das Bayerische Staatsarchiv in München: hier sind die Bestände fast unermesslich mit über 50 laufende Ordnerkilometer und man muss sich schon deutlich auf ein enges Thema beschränken, um sich nicht mal so eben im 19. Jahrhundert zu verlaufen. Schwerpunkt ist zur Zeit das Thema Dampftrambahn in München. Es sind unendlich viele Details in erstmal 2 Ordnern aus 1886 und 1888 mit ca. 1.600 Dokumentenseiten versteckt, Genehmigungsverfahren, Zulassungen, Betriebs-Vereinbarungen, Einsprüche, gegen die Trasse durch die Nymphenburgerstraße und so weiter. Ein wahrer Krimi, - in feinst gestaltetem Sütterlin. Nun war meine Großmutter Jahrgang 1886 und schrieb Sütterlin und sie brachte es mir bei, doch das ist auch schon eine halbe Ewigkeit her.

So werden noch viele Stunden in Repertorienzimmern und Lesesälen ins Land gehen, bis wir in einigen Monaten euch (fast) alles zur Münchner Trambahn im 19.Jahrhundert und natürlich auch aus der Zeit danach erzählen können. Ihr könnt euch auf überraschende Details freuen!

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