Schleife Michaelibad

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Am 21.7.1956 wird die Trambahnstrecke  durch die Anzinger Straße ab Rosenheimer Straße über die Bad Schachener Straße bis zum Michaelibad in Betrieb genommen, ein Jahr nach Eröffnung des Michaelibads, bis heute das größte Freibad der Stadt München.

Eröffnung der Strecke zum Michaelibad mit D-Tw 506 mit der Linie 29 am 21.7.1956.

Eröffnungszug der Linie 29 am Michaelibad am Starttag 21.7.1956

D-Tw 507 auf der Linie 11 am 23.6.1967 an der Endhaltestelle Michaelibad

Ab dem 12.9.1970 geht die 2,37 km lange Doppelgleis-Trambahnstrecke auf eigenem bahnkörper dann weiter durch die Heinrich Wieland Straße vom Michaelibad zur nördlichen Ständlerstraße

J-Tw 717 auf der Linie 11 am Michaelibad bei der Eröffnung nach Neu-Perlach am 12.9.1970

Trotz der Erweiterung nach Neuperlach blieb die Schleife am Michaelibad in Betrieb: die Linie 39 fuhr hier  bis 1972 in der Hauptverkehrszeit Verstärkerdienste zum Westend und Gondrellplatz.

Wegen der Baustelle für die U-Bahn am Innsbrucker Ring nach Neuperlach  ab 30.9.1973 die Strecke Anzinger Straße ab Rosenheimer Straße zur Bad Schachener Straße und Michaelibad aufgelassen. die Umleitungsstrecke nach Neu Perlach führt nun ab Ramersdorf über Kirchseeoner Straße und Hechtsee Straße.

Im Jahr 1980 fährt der P3.16 TW 2025 als Linie 24 in Höhe Innsbrucker Ring in Fahrtrichtung Michaelibad auf der Umleitungsstrecke durch die Kirchseeoner Straße 

Nach der Eröffnung der U-Bahn nach Neuperlach wird sowohl die Trambahnstrecke dorthin als auch die Schleife am Michaelibad  am 15.4.1980 aufgelassen und weicht dem Bau einer Buswendeanlage.

Zwei Tage vor der Auflassung der Schleife am Michaelibad dokumentierte ein Mitarbeiter der Stadtwerke/Verkehrsbetriebe diese Schleife nochmal in Fotos vor allem im Hinblick auf die Oberleitung und legte die Abzüge dem Streckenplan bei, heute eine wertvolle Bildquelle für diese Schleife.

In seiner Gestaltung liegt er nahe am Normaltyp der 1980 eröffneten Bahnhöfe der U8/1, eine Besonderheit ist die nach Osten hin führende Rampe zum Sperrengeschoss. Große, vertikale angeordnete grüne Wandpaneele sind in Gruppen zusammengefasst und mit abgerundeten Ecken an den Bahnsteigwänden gruppiert. Die Säulen sowie die Wände in den Sperrengeschossen sind mit gelben und grünen Keramikfliesen besetzt. Die Böden sind mit Isarkiesel-Kunststeinen ausgelegt, die Decken mit Aluminium-Lamellen verblendet. Zwei (ursprünglich vier) Lichtbänder ziehen sich über die ganze Länge des Bahnsteiges.

Während des Baus musste die ehemals dort verkehrende Straßenbahnlinie 24 in die Hechtseestraße verlegt werden, um auch für die Bauzeit zwischen 1973 und 1980 eine Nahverkehrsanbindung Neuperlachs zu gewährleisten. Bis zur Eröffnung des Ostastes der U2 war Michaelibad ein wichtiger Busknoten für die Anbindung der östlichen Stadtteile Berg am Laim und Trudering.

Der U-Bahnhof liegt direkt unter der Trasse für eine ehemals geplante Osttangente des Münchner Hauptstraßennetzes, die vom Anschluss der Kreisstraße M3 an die Effnerstraße Richtung Süden über den noch heute weitgehend freigehaltenen Grünzug führen sollte.

U-Bahnhof Michaelibad

Linienchronik Michaelibad

Der M4-Tw 888 + m4-Bw 1744 auf der Linie 11 am winterlichen Michaelibad einwärts im Januar 1972

Am 02.11.1966 wechselte die Linie 11 ihren Endpunkt Ramersdorf mit dem Michaelibad. Letzter Betriebstag war der 27.05.1972.

Linie 24 mit P-Wagen Tw 2032 in Höhe der Schleife Michaelibad einwärts 4 Tage vor der Einstellung am 14.10.1980

Vom 28.05.1972 bis 18.10.1980 bediente die Linie 24 die Haltestelle Michaelibad.

Start für die Linie 29 war mit der Streckeneröffnung am 21.07.1956 und der Betrieb ging bis 28.05.1972. 

An der Endhaltestelle Schleife Michaelibad wartet der Tw 955 + Bw 1771 auf der Linie 29 am 2.7.1967

Die Linie 39 hatte Michaelibad vom 17.10.1960 bis 26.05.1972 auf dem Fahrplan

E-Tw 566 + g-Bw 1453 am Michaelibad03.10.1963

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