Personenbeiwagen Typ e

© Archiv FMTM eV.

Typischer Drei-Wagenzug der Nachkriegszeit D / e / e

Geschlossener Beiwagen für elektr. Betrieb 

Typ: e 3.48

Betriebsnummer: 1256-1295

Stückzahl: 40

Baujahr: 1926

Hersteller: Rathgeber

Ausmusterung: bis 1968

Die letzten e-Beiwagen wurden 1926 auch wieder von Rathgeber beschafft als e 3.48. Vier 1943 kriegszerstörte Wagen lieferten Fahrgestelle und Rahmen 1944 für den Neubau der g 1.48 Beiwagen. Weitere 5 Wagen fielen 1944/45 dem Krieg zum Opfer. Ihre Fahrgestelle und Rahmen wurden auch zum Neubau der k 1.48 Beiwagen 1946 verwendet. Die restlichen Wagen wurden zwischen 1964 und 1968 ausgemustert. Der Wagen 1274 diente ab 1967 der Feuerwache Aidenbachstraße noch eine Zeit lang als Übungsobjekt. 

Geschlossener Beiwagen für elektr. Betrieb 

Typ: e 4.49

Betriebsnummer: 1296-1325

Stückzahl: 30

Baujahr: 1927

Hersteller: Rathgeber

Ausmusterung: bis 1968 

Außerhalb der Hauptverkehrszeiten wurden an den Endstationen einzelne Beiwagen abgestellt, die beim niedrigeren Verkehrsaufkommen dann nicht benötigt wurden, wie uns diese 1952 am Romanplatz entstandene Aufnahme des e 4.49 Beiwagens Nr. 1300 beweist. Es darf spekuliert werden, wieviele Graffitis der Wagen in unseren Tagen während seiner knapp sechsstündigen Ruhezeit erhielte.

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Geschlossener Beiwagen für elektr. Betrieb 

Typ: e 5.49

Betriebsnummer: 1326-1335

Stückzahl: 10

Hersteller: MAN

Baujahr: 1927

Ausmusterung: bis 1966 

Gesamtlänge: 8,20 m
Breite: 2,05 m
Höhe: 3,27 m
Gewicht: 7,1 t
18 Sitzplätze, 50 Stehplätze
Wagennummern: 1326-1335

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Die Lieferung der e-Wagen ermöglichte es, den größten Teil der inzwischen völlig veralteten ehemaligen Pferde- und Dampfbahnwagen aus dem Verkehr zu ziehen. Während des Zweiten Weltkriegs wurden insgesamt 57 e-Beiwagen völlig zerstört. Auf ihren Rahmen und Fahrgestellen entstanden zwischen 1944 und 1946 Wiederaufbauten, die die Typenbezeichnungen g 1 und k 1 erhielten. Während die g-Beiwagen nahezu identisch mit den e-Wagen waren, unterschieden sich die k-Wagen davon deutlich.

Infolge des Rückbaus des Straßenbahnnetzes konnte ab 1964 nach und nach auf die Vorkriegswagen verzichtet werden. Die letzten der recht kleinen e-Wagen standen bis 1968 im Einsatz.

Dies ist der Beiwagen 1334 der Serie e 5.49, der von 1966 - 1973 als Personalbeiwagen für den Transport der Arbeiter in die Hauptwerkstätte eingesetzt war. Zwischen 1970 und 1973 war er mit der Nr. 3953 dem Arbeitswagenbestand zugeordnet. Der Wagen ist im Zustand von 1966 erhalten.

Dieser Wagen steht im

Autoren:              Klaus Onnich

& Gestaltung      Dieter Kubisch

                             Reinhold Kocaurek, alle FMTM

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