TRIEBWAGEN Nr. 676 (heute TW 2970)

Aufnahme: Reinhold Kocaurek

Die Maximum-Drehgestelle des 624er werden von der Werkstattgruppe entrostet

Über die Jahre der Lagerung hat der Rost ganze Arbeit an der Karosserie geleistet.

Arbeiten innen: die Holzleisten des Bodens werden mit der alten Original-Lehre ausgerichtet.

Auf das frisch reataurierte & gestrichene Dach kommen wieder die Fahrwiderstände

Bereits 1964 wurden die nach Unfällen verbliebenen 17 G-Wagen aus dem Liniendienst genommen und einzelnen Betriebshöfen als Dienstwagen zugeteilt. 1970 erhielt der Triebwagen 676 die Arbeitswagennummer 2970, die er bis zu seiner Ausmusterung 1977 behielt. Der Triebwagen wurde im selben Jahr an das Tramwaymuseum Graz abgegeben, das ihn mehrere Jahre auf dem Netz der Grazer Straßenbahn für Sonderfahrten einsetzte. Im Jahr 2011 kehrte das Fahrzeug nach München zurück und soll gegen den im Deutschen Museum München stehenden F-Triebwagen 642 getauscht werden. Durch diesen Tausch könnten wir die Lücke in unserer Fahrzeugsammlung auffüllen. Aus diesem Grund wird zur Zeit der Triebwagen 676 in unserem Arbeitsstand museumsfähig aufgearbeitet zu einem Standmodell.

Aufnahme: Reinhold Kocaurek

Der Wagen hat in seiner nur halbwegs geschützen Standzeit in Graz einige Roststellen an den unterseiten der Blechverkleidungen angesetzt. Diese wurden nun fachmännisch hinterfüttert und gespachtelt, geschliffen und grundiert und bald wird der Wagen für eine Neulackierung vorbereitet sein. Bereits fertig ist das Dach. Es wurde in vielen Arbeitsstunden neu belegt mit der originalen Arbeitsweise, Stoffbahnen schichtweise zu verleimen. Zum Schluss wurde das dach in mehreren Schichten komplett neu lackert. Anschliessend wurden die alten Fahrwiderstands-Rahmen wieder aufgesetzt. Der in der Zwischenzeit abgebaute Stromabnehmer wurde entrostet, grundiert und frisch gestrichen und auf das neue Dach wieder aufgesetzt. Im Wageninneren ersetzten wir die defekten Fussleisten mit Originalfussleisten aus unserem Holzlager. Per noch vorhandener alter Leistenlehre wurden die exakten Abstände beibehalten, sogar alte Nägel aus unserem Lager wurden verwendet. Der Wagen ins inzwischen auch inner geputzt und die alten Maximumdrehgestelle mit Stahlbürsten rost- und ölfrei geputzt.

Aufnahme: Reinhold Kocaurek

Aufnahme: Reinhold Kocaurek

Der Innenraum des Wagens ist in gutem Zustand, aber einige Verschönerungen können hier nicht schaden.

Aufnahme: Reinhold Kocaurek

Aufnahme: Reinhold Kocaurek

Ein kurzer Blick hinter die Kulissen beobachtet die Arbeiten am 676er im Arbeitsstand.

Inzwischen ist die Rost-Sanierung weit fortgeschritten: die Roststellen sind bearbeitet & gespachtelt und die untere Wagenkasten-Leiste wird angebracht. (Stand Juli 2018)

Der nächste große Schritt ist nun die Neulackierung des Wagens. Diese werden wir aber in fachmännische Hände geben vom kompletten Fensteraus- und später -einbau bis zu den Lackierarbeiten.

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