Kolumbusplatz

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Der Kolumbusplatz war seit 11.12.1906 für lange Zeit der Endpunkt der Linie 17. Im Jahr 1915 wartet der A2-Tw 211 mit Personal am Kolumbusplatz fertig zur Abfahrt auf der Linie 17 nach Schwabing.

Der Namensgeber für den Kolumbusplatz ist wohl hinreichend bekannt. Der Platz ist erst seit 1916 nach dem berühmten Entdecker benannt. 

Das Wartehäuschen am Giesinger Berg im Jahr 1898. Das Münchner Wetter und die damals noch recht lockeren Zugfolgen führen damals oft zu Bitten von Anwohnern für geschützte Wartehäuschen.

Am 1. September 1895 fuhr die erste Pferdetram bis zum Kolumbusplatz  am Fuße des Giesinger Berges. Dort stand das erste Wartehäuschen der Münchner Trambahn. Am 23. Oktober des gleichen Jahres konnte der elektrische Betrieb der Strecke vom Hauptbahnhof über den Goetheplatz zum Kolumbusplatz  beginnen.

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Quasi GoogleEarth aus dem Jahr 1918: die Schleife auf dem Kolumbusplatz über die Giesinger Kirche gesehen. Im Hintergrund sieht man sogar noch einen Wagen auf der Strecke in der Falkenstraße.

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Fast ein Wahrzeichen des Kolumbusplatz ist die Eisenbahnbrücke. Die Eisenbahnverbindung Südring wurde 1871 fertiggestellt und verband Hauptbahnhof und Haidhauser Bahnhof (nach der Eingemeindung Haidhausens 1874 erhielt er zum 15. Oktober 1876 den Namen Bahnhof München-Ost.).

Der Kolumbusplatz besaß wie viele andere Wendeschleifen nicht nur eine Schleife mit Wechselgleis, sondern auch ein Hinterstellgleis in die Dollmannstraße. Die Kolumbusschule wurde im Krieg zerstört. Im rechten Bild von 1934 fährt gerade der Schienenschleifwagen in die Schleife ein.

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Der Generalverkehrsplan von München aus dem Jahr 1895 sah die Linie XII "Weisse Linie" vom Hauptbahnhof über Goetheplatz, Baldeplatz und Kolumbusplatz über den Giesinger Berg  zum Ostfriedhof vor. 1896 war die Strecke schon gebaut.

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Ein Streckenplan aus dem Jahr 1924 zeigt die umfangreiche Anlage von Weichen, Kreuzungen und Wechselgleisen rund um den Kolumbusplatz. Damals wurden sowohl Wendeschleifen genutzt als auch Linien mit 2-Richtungs-Betrieb.

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Der Stadtplan von 1859 zeigt das Dorf Giesing ganz unten ausserhalb des Burgfriedens von München. 

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Auch im Jahr 1877 gab es schon Stadtplaner und die hatten große Pläne für Giesing: das Gelände ist im "Alignements Plan für Giesing" ist streng aufgeteilt und geometrisch vermessen.

Der Blick vom Giesinger Berg Richtung München: die Eisenbahnverbindung Südring war 1871 gerade fertiggestellt und verband Hauptbahnhof und Haidhauser Bahnhof (nach der Eingemeindung Haidhausens 1874 erhielt er zum 15. Oktober 1876 den Namen Bahnhof München-Ost.). Die Heilig-Kreuz-Kiche, quasi das Wahrzeichen von Giesing, wurde 1888 fertiggestellt & geweiht.

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Das Bild aus dem Jahr 1893 zeigt den Giesinger Berg nun etwas seiner größten Steigungen beraubt und noch ohne Trambahnschienen

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München hat durchaus ein paar Bergstrecken für die Trambahn zu bieten wie die Montgelasstraße, Maximilianeum, Rosenheimer-Berg, Nockherberg und eben den Giesinger Berg. Da kamen die ersten Drehgestellwagen vom Typ A gerade recht, um die Steigung zu bezwingen.

Diese Postkarte von 1905 zeigt einen Wagen der "weissen Linie" XII bergauf auf dem Giesinger Berg.

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Ab 1896 fuhr die Trambahn über den Giesinger Berg. Dieses Bild zeigt einen Wagen der Linie 17 am Giesinger Berg kommend oben von der Treppe vor der Heilig-Kreuz-Kirche fotografiert.

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Im Jahr 1934 begannen die Bauarbeiten zum weiteren Ausbau des Giesinger Berges: die Trambahnschienen waren bis dahin auf der Bergseite des Straßenverlaufs gelegt. Bis 1935 wurden die Schienen nun in die Straßenmitte verlegt.

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Bei diesen Arbeiten wurde recht heftig in die Struktur eingegriffen: es verschwanden viele der am Berg gelegenen Häuser und die Treppe zur Kirche wurde auf die Hälfte der Breite zurückgebaut.

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Die letzte Trambahn fuhr an 28.05.1983 über den Giesinger Berg: die U-Bahnlinie U2 übernimmt ab 18. Oktober 1980 den Personentransport auf diesem Verkehrsast 

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Das im 18. und 19. Jahrhundert ansteigende Verkehrsaufkommen machte die steile Berggasse zu einem gefährlichen Wegstück. Das prominenteste Verkehrsopfer war der Unternehmer und Erfinder Joseph von Utzschneider. Seine Kutsche kippte und überschlug sich am 31. Januar 1840 in der "Loherwirtskurve". Der Begradigung der Gasse musste 1888 auch die alte Heilig-Kreuz-Kirche weichen. Oberhalb des Giesinger Bergs steht heute die neue Heilig-Kreuz-Kirche. 1890/1892 wurde die Steigung von stellenweise 15 Prozent auf vier Prozent verringert.

Der Giesinger Berg

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