Gärtnerplatz

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Friedrich Wilhelm von Gärtner geboren 10. Dezember 1791 in Koblenz, † 21. April 1847 in München, war ein deutscher Architekt.

Neben Leo von Klenze gilt er als der bedeutendste Baumeister im Königreich Bayern unter Ludwig I. Der Gärtnerplatz wurde um 1860 als zentraler Platz der neu erbauten Isarvorstadt zu Ehren Friedrich von Gärtners errichtet und von Max Kolb gestaltet. Er bildet den Mittelpunkt des Gärtnerplatzviertels.

Der Gärtnerplatz 1867 vor der Erfindung dea Autos und der Einführung der Trambahn.

Der Gärtnerplatz ist trambahntechnisch eine recht einfache Konstruktion, wie man es im Bild von 1900 gut sehen kann: es geht rechts am Rondell vorbei. Die Schleife wurde erst nach 1910 dazugebaut.

Auf einer Ansichtskarte, geschrieben im Juni 1899, ist schon eine elektrische Trambahn gezeichnet, - nun ja, die Trambahnen waren neu und der Zeichner musste auch erst üben.

Die Linie 5 fuhr hier schon, als sie noch garnicht Linie 5 hieß: die Linie V (Linienfarbe: Grün) befuhr das Rondel erstmals am 03.10.1882 als Pferdetrambahn von der Reichenbachstraße zum Mariahilfplatz. Die Linie 5 blieb dem Gärtnerplatz ungewöhnlich lange bis zum 6.06.1960 treu und bekam auch dem Spitznamen "Kolrabiexpress" von den Münchner, weil es mit ihr zum Viktualienmarkt ging.

Heute ist der Gärtnerplatz trambahnfrei. Das war nicht immer so. Am 11.12.1906 begann der Trambahnbetrieb rund um das Rondell mit der Linie 15 durch die Reichenbachstrasse und weiter zum Viktualienmarkt bis zum 1.11.1922. 

Am 01.06.1975 gab es für die Linie 15 noch einmal ein Gastspiel hier am Gärtnerplatz bis zum 28.05.1978. Im Bild ist der TW 102, der Tazelwurm, der gerade mit ein paar geparkten PKWs aneinandergeraten ist.

Die Linie 7 kam am Gärtnerplatz nicht ganz freiwillig vorbei: durch den U-Bahnbau in der Fraunhoferstraße müsste sie vom 01.06.1975 bis zu ihrer Einstellung am 18.10.1980 über den Gärtnerplatz ausweichen.

Die Linie 25 begann ihre Besuche am Gärtnerplatz am 01.06.1975 bis zum 28.05.1978.

Noch ein Baustellen-Umfahrer kam ab 23.11.1975 am Gärtnerplatz vorbei: die Linie 29 fuhr hier bis zum 01.10.1978 .

TW 2454 vom Gärtnerplatz kommend am  Reichenbachplatz, im Hintergrund das Gärtnerplatztheater.

Am 21.09.1957 verkehrt erstmals  eine Linie W zur Wies'n: Ostbahnhof – Festwiese.      

Der stadtseitige Endpunkt wechselt immer wieder vom Ostbahnhof zum Sendlinger-Tor-Platz, nur 1972 ab St.-Martin-Platz, zuletzt fuhr am 02.10.1983 die Linie W ab Gärtnerplatz zur Festwiese. Damit war die Linie W die letzte Trambahn am Gärtnerplatz.

Baustellenroute Gärtnerplatz

Die Umleitungen über den Gärtnerplatz 1975 bis 1980  kamen durch den U-Bahnbau in der Fraunhoferstraße. Damals war man noch nicht so schnell mit Bus-Ersatzverkehr & basta dabei, man versucht den Trambahnbetrieb mit allerlei Kreativität auf alle Fälle aufrecht zu erhalten, auch wenn man neue Strecken bauen, Weichen einführen und Umleitungen konzipieren musste.

Unser Fachmann & Fotograf Dieter Kubisch fing für uns am Gärtnerplatz eine denkwürdige Kombination an Linien ein:  einen Wagen der Linie 20 gefolgt von der Linie 9 ein, - das muss ein denkwürdiger Tag in der Betriebsgeschichte der damaligen Verkehrsbetriebe gewesen sein, denn beide Linien mieden den Gärtnerplatz eher, wenn sie ihre angestammten Routen bedienten.

Am 02.10.1983 wurden der Gärtnerplatz  von der Linie W zuletzt befahren und die Schleife aufgegeben.

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