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Freimann

Im Jahr 950 ist der Ortsname Freimann ("ad frienmannun") zum ersten Mal in einer Urkunde schriftlich überliefert. Jahrhundertelang bleibt Freimann ein bescheidenes Bauerndorf an der Straße nach Freising mit zwei großen und etwa einem Dutzend kleineren Anwesen. Später ist auch im 19.Jahrhundert die Schreibweise "Freÿmann" auf Karten zu finden.

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D 3.4-Wagen Nummer 494 noch mit Stangerl wartet als Linie 6 an der Wendeschleife Freimann auf seine Abfahrt zum Waldfriedhof. Gut zu sehen hier die englischen Aufschriften an dem Wagen, die von den Amerikanern gefordert wurden. Die Haltestelle stadteinwärts lag parallel zur Ungererstraße im Hintergrund.

Umkehrschleife Freimann ein paar Jahre später: der D1 Triebwagen mit der runden Betriebsnummer 500 und schickem Scherenstromabnehmer der ersten Generation vor der Abfahrt zum Waldfriedhof.

Ihre erste urkundliche Erwähnung in der Tramgeschichte erfährt Freimann am 4.11.1935 als Umkehrschleife für die Linie 6. Geografisch genau genommen beginnt Freimann erst hinter dem Frankfurter Ring, die Wendeschleife war aber kurz vor dem Frankfurter Ring ziemlich genau an der Stelle der heutigen U-Bahnhofs Studentenstadt nach links über den jetzigen Park&Ride-Parkplatz. genau 30 Jahre später endet der Trambahnverkehr nach Freimann am 01.07.1965 wegen der U-Bahn-Baustelle und wurde 1971 durch die U6 ersetzt

Als Verstärker fuhr die Linie 16 vom 04.11.1963 bis 01.11.1964 nach Freimann.

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Da die Linie 16 nur ein Jahr nach Freimann fuhr, gibt es kein Bild vor Ort in unserem Archiv, was unser Archivar aufrichtig bedauert. Als Ersatz ein Bild einer Linie 16 auf dem Weg nach Freimann am Maximiliansplatz/Platz der Opfer des Nationalsozialismus.

Blick auf die Baustelle des Tatzelwurms 1960: an der Ungererstraße stadteinwärts liegt die Umkehrschleife Freimann, die schmale Querstrasse rechts abzweigend, bis zu der schon weiterführende Gleise gelegt sind, ist der Frankfurter Ring. Offenbar wollte man damals noch ohne eine Unterführung den Frankfurter Ring queren.

Am 16.6.1962 erfolgte dann die Erweiterung zum "Freimanner Platz" einen guten Kilometer weiter nördlich. Dort wurde die Eisenbahnersiedlung und das damals noch riesengrosse Bundesbahn-Ausbesserungs-werk Freimann erschlossen. Spektakulär ging es dorthin unter dem Frankfurter Ring und dem Tazelwurm durch. 

Ein kurzer Nachrichtenfilm von damals zeigt die Eröffnungsfahrt.

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