Fahrscheine in München

Erster Fahrschein der Pferdebahn (1876) es handelte sich um einen Sektionstarif mit Fahrscheinen zu 10 und 20 Pfennig. Der 5-Pfennig-Teilstreckentarif wurde handschriftlich eingetragen. Kinder unter drei Jahren frei

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Ein Korrespondenz-(Umsteige-) Billet der Münchner Tramway von 1879. Der Tarif wurde nach Streckenlänge taxiert. Es gab nur Zehn- und Zwanzig-Pfennig-Billets; Höchsttarif 50 Pfennig. Der Fahrgast erhielt so viele Fahrscheine, bis der entsprechende Betrag erreicht war.

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Erster Trambahn- und Omnibusfahrschein der Trambahn AG (1882). Höchsttarif 50 Pfennig. Kinder bis zu einem Meter Größe hatten Freifahrt, wenn sie auf dem Schoß der Erwachsenen saßen und es gab keine Umsteigemöglichkeit.

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Die Form des Fahrscheines wurde zwischen 1901 und 1904 zwar geändert, es blieb aber beim Einheitstarif von 10 Pfennig.

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Von 1904 bis 1918 gab es zwischen Harras und Holzapfelkreut (Waldfriedhof) einen Fünf-Pfennig-Außenstrecken-Zuschlag

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Zehn - Pfennig - Umsteigefahrschein für zwei Teilstrecken 1907 bis 1908. Über zwei Teiltrecken kostete es noch einmal 10 Pfennig: Von 1924 bis 1925 galt der gleiche Fahrschein
nur für eine Teilstrecke.

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Von 1908 (Eröffnung der Pasinger
Strecke) bis 1925 gab es
einen Fünf-Pfennig-Außenstrecken-
Zuschlag zwischen Friedenheimer
Straße und Pasing .

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Der Militärfahrschein von 1914 bis 1918 kostete 5 Pfennig.

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Erstmals an Stelle des Bartarifs wurde 1949 (bis 1950) eine Mehrfahrtenkarte für Omnibusse ausgegeben: Sieben Fahrten für jeweils zwei Teilstrecken kosteten eine Mark.

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