Kompressoren

Die Kompressoren wurden damals wie heute (Baukompressoren) benötigt, um die Druckluft für die Presslufthämmer zu liefern, mit denen das Pflaster und der Beton bei Reparaturalbeiten herausgebrochen wurde. Da hat sich bis heute nicht viel geändert, außer, dass das heute kaum noch einer von Hand macht. Minimum ist heute ein Minibagger mit einem Hydraulikmeißel, der zwar bestimmt nicht schneller arbeitet, wie früher der Mann am Presslufthammer, aber dafür braucht der Minibagger jede Menge Sprit.

Das Bild zeigt sehr schön, wie der Strom für den Kompressorantrieb links mit der isolierten Stange aus der Fahrleitung bezogen und unten mit dem Magnetschuh in die Schiene zur Rückleitung zurückgeführt wird. So hatte man überall Energie, wo in der Fahrleitung Saft war.

Kompressor Nummer V wird 1916 vorgestellt

Das Bild zeigt die Stromabnahme von Kompressor VI aus der Fahrleitung. Damit die Tram mit dem Bügel (Arbeiten beim laufenden Betrieb!!!) nicht die Stromabnahme wegreißt, hängt die Abnahmestange an dem Spanndraht der Flachkette rechts und nur zwei Kontaktdrähte berühren die stromführende Fahrleitung unter einem Aufhängepunkt (noch für das Stangerl)

Die Kompressorwagen der Münchner Tram im Wandel der Zeit: es begann mit Vollgummireifen und die Bauart erinnert etwas an Planwagen aus Wild-West-Filmen. Schon reichlich elegant kommt der schicke Dreirädrige rüber, der hier am Kölner Platz zu sehen ist. Gut gefedert und mit Luftreifen ging es dann in die Moderne: Die Bauart ist aber immer gleich geblieben: 600V-Motor treibt Kompressor an und die Druckluft wird in Druckkesseln gespeichert.

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