Stiglmaier Platz

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Der Stiglmaierplatz (die bis dahin schwankende Schreibweise wurde 1903 so vom Stadtrat festgelegt ist  im Münchner Stadtbezirk Maxvorstadt. Er wurde 1845 nach dem Künstler Johann Baptist Stiglmaier benannt und hieß zuvor Kronprinzenplatz und seit 1826 Ludwigplatz

Am 21. Oktober 1876 passierte die erste Münchner Pferdetram auf ihrer Strecke vom Promenadeplatz zur Nymphenburger Straße/Burgfriedensgrenze (Maillingerstraße) den Platz. In den Jahren 1882 und 1883 wurde der nordwestlich angrenzende Löwenbräukeller nach den Plänen von Albert Schmidt errichtet und am 14. Juni 1883 eröffnet. Im gleichen Jahr fuhr die erste Münchner Dampfstraßenbahn vom heutigen Stiglmaierplatz in das damals außerhalb gelegene Nymphenburg. Da die Züge aufgrund der Lärmbildung aber die Pferde auf der Nymphenburger Straße verschreckten, wurde die Linie in weniger verkehrsreiche Parallelstraßen verlegt. Am 25. Juli 1909 wurde die neue Straßenbahnverbindung vom Stiglmaier- zum Leonrodplatz erstmals befahren.

Der Stiglmaierplatz im Jahr 1929: vor dem Löwenbräu-Keller treffen die Strecken aus Nymphenburg, von der Paul-Heyse-Unterführung, vom Leonrodplatz und hausptbahnhof zusammen. Die heute noch existierende Verbindung zur Augustenstrasse war auch schon in Betrieb. An der Karl- / Augustenstrasse mündeten noch 2 weitere Strecken in die Dachauerstrasse.

Die Gleispläne des Stiglmaierplatzes vor dem 2. Weltkrieg und danach: die gerade Durchfahrt in die Briennerstraße wurde verlegt und die Einfahrt in die Briennerstraße stadtauswärts entfernt. 

Die Streckenführung in die Dachauerstraße verläuft nun etwas großzügiger, nachdem das wunderschöne spitz zulaufende Haus zwischen Schleißheimerstraße und Dachauerstraße, das man noch auf der Postkarte sehen kann, im Krieg zerstört wurde.

In den Süden gingen vom Stiglmaierplatz noch einige Zeit zwei Strecken weg, die bekannte und heute noch befahrene Strecke durch die Dachhauerstraße zum Hauptbahnhof und die Strecke durch die Seidlstraße. Diese Strecke durch die Seidlstraße gab es von 1907 bis 1967.

Die Linie 4 hat ein paar Unpässlichkeiten, bevor sie in den Stiglmaierplatz einfahren kann.

Ein Triebwagen kommt vom Stiglmaierplatz in der Dachauerstraße auf dem Weg zum Hauptbahnhof.

Mit dem nächsten Umbau des Stiglmaierplatzes kam eine Erweiterung des Bahnhofs auf 3 Gleise und das Abbiegegleis in die Briennerstraße wurde wieder eingebaut. Nun war der Trambahnverkehr in die Nymphenburgerstraße zum Rotkreuzplatz etwas entkoppelt von dem Verkehr zum Leonrodplatz und nach Moosach durch die Dachauerstraße. Der Streckenplan ist aus dem Jahr 1971.

So sieht der Stiglmaierplatz bis heute aus: die Strecke in die Nymphenburgerstraße ist verschwunden und mit der U-Bahn ersetzt.

Karlstrasse

Dachauerstrasse

Dachauerstrasse

Briennerstrasse

Stiglmaierplatz

Recht übersichtlich kommt dagegen der heutige Gleisplan daher

Ab 1978 bis 1983  gab die Trambahn ein kurzes Intermezzo auf einer Baustellen-Umfahrungsroute durch die Sandstraße, da in der Nymphenburgerstraße und Stiglmaierplatz die U-Bahn zum Rotkreuzplatz gebaut wurde.

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