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Rotkreuzplatz

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Die erste Erwähnung Neuhausens ist 1170 als Niwenhusen, namensgebend der Gutshof des Rudolfus de Niwenhusen.

Der Rotkreuzplatz hat seinen Namen erst 1903 bekommen. Vorher war er eine Straßenkreuzung des Fürstenwegs (später Nymphenburgerstraße) mit dem Neuhauser Fahrweg (Winthirstraße seit 1890) und der Dorfstraße im Süden des Ortes, in dessen Spitz das Jagdschlössl stand.

Datiert auf das Jahr 1794 zeigt ein erster Lageplan das Dorf Neuhausen weit vor den Toren der Stadt und des Burgfriedens von München. Damals war das Schloss Nymphenburg schon voll ausgebaut und der Weg der Könige und Prinzregenten führte durch den Ort von der Residenz zum Schloss durch den Fürstenweg (heutige Nymphenburger Straße), der damals nicht von allen Fuhrwerken benutzt werden durfte.

Der spätere Rotkreuzplatz (hell markiert) lag noch etwas ausserhalb und war praktisch der Vorplatz des Jagdschlössl, hier links dunkel eingezeichnet.

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 © Stadtarchiv München

Nochmal 100 Jahre älter ist das Bild des Jagdschlössl aus dem Jahr 1696, als das Schloss Nymphenburg noch nicht ausgebaut war. Im Hintergrund sieht man das Dorf Neuhausen. Links wo die beiden Pferde springen wird 200 Jahre später der Rotkreuzplatz sein.

 © Stadtarchiv München

1882_Planung_Pferdebahn-Verlängerung_zu

Ein wahrer Schatz ist diese Karte mit der Planung des Belgiers Otlet, dem ersten Konzessionärs der Münchner Pferdebahn, für die Trasse einer Pferdebahn nach Nymphenburg. Die Strecke geht durch die Nymphenburgerstraße, an dem Knick rechts ist heute der Rotkreuzplatz und weiter zur südlichen Auffahrtsallee und am Kanal entlang auf den Schlossplatz. Das war auch der Weg des Hofes zwischen Residenz und Schloss. Es gab noch keinen Romanplatz, Romanstraße oder andere Verkehrswege im heutigen Bereich Neuhausen/Nymphenburg.

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 © Stadtarchiv München

Gleicher Ort, die selbe Perspektive und es ist der 9.6.1883: die Strecke durch die Nymphenburger Straße wird als Dampftrambahn ab Burgfrieden (ca. Maillingerstraße) bis Nymphenburg eingleisig mit einigen Ausweichgleisen a' 100 m nach der Bauzeit vom 7.5.1883 bis 6.6.1883 eröffnet. Der Rotkreuzplatz heißt noch "Ortsstraße", die Leonrodstraße "Neue Straße".

Die Planung der Verlängerung der Trambahnstrecke vom Burgfrieden über den späteren Rotkreuzplatz vom 20.Januar 1883.

1883-01-20_Plan_Pferdebahn_Verlängerung

 © Stadtarchiv München

Die 1890 gegründete bayerischen Kraftfahrer- und Luftschiffer-Abteilung machten am 27.07.1892 dieses Luftbild von Neuhausen.

27.07.1892 Neuhausen C1892090.jpg

Romanplatz

Romanstraße

Kuranstalt Neuwittelsbach

Winthirstraße

Schloss Nymphenburg

 © Stadtarchiv München

Die Strecke nach Nymphenburg war nicht in erster Linie für Besucher des Nymphenburger Schlosses, die ihrer Hoheit huldigen wollten, gedacht, sondern dem 1890 eröffneten Voksgarten, der sich beonders an Wochenenden höchster Beliebtheit erfreute.

Der Volksgarten

 © Archiv FMTM e.V.

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 © Archiv FMTM e.V.

Ein Zug der Dampftrambahn steht abfahrbereit mit angehängten geschlossenen Wagen vor der Neuwittelsbacher Kuranstalt stadtauswärts in der Romanstraße.

1905_Jagdschlössl_Rotkreuzplatz_DE-1992

 © Stadtarchiv München

 © Stadtarchiv München

Das Jagdschlössl

Das aus dem 17. Jahrhundert stammende Jagdschlössl war ganz am Anfang schon ein Thema, es ist ja ein gewisser Vorläufer des Nymphenburger Schlosses, wurde ab Anfang des 19. Jahrhundert nicht mehr von den Kurfürsten und königlichen Herrschern genutzt. Es drohte zu verfallen und wurde nur noch als normales Wohnhaus genutzt wie auf dem Bild von 1895. 

Gegenüber der Nymphenburgerstraße entstand die Gaststätte "Zum Jadgschlössl", die im 2.Weltkrieg komplett zerstört wurde und bis heute in einem einstöckigen Notbau besteht.

Der alte Glanz war 1905 schon schwer verfallen und dennoch war das Jadschlössl bis zum 2. Weltkrieg mit seinem großen Garten ein Mittelpunkt am Rotkreuzplatz. Städtebaulich wurde das Jagdschlössl immer mehr eingezwängt: nördlich davon entstand Im Mai 1892 das neue Krankenhaus, aus dem später das Rotkreuz-Krankenhaus wurde. Der große Garten wurde 1928 für die Erweiterung des Rotkreuzplatzes für die neue Wendeschleifenanlage geopfert. Im 2.Weltkrieg wurde es beschädigt und brannte aus und wurde 1952 abgerissen und der für den Rotkreuzplatz so markante Hochauskomplex des Schwesternheims entstand.

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 © Stadtarchiv München

Die Dampftrambahn-Trasse durch die Nymphenburgerstraße kreuzte die Ostbahn-Strecke vom Centralbahnhof nach Landshut ebenerdig. Daher mußte ein erster Bahnübergang mit der Eisenbahn geschaffen werden, den die naheliegende Firma Krauss baute. 1891 wurde diese Bahnstrecke aufgelassen, später demontiert und ist heute die Landshuter Allee.

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Die Allgemeine Zeitung zum Dampftrambahn- Bahnübergang in ihrer Sonntagsausgabe vom 21.April 1889.

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Ab dem 1.11.1890 wird die Strecke der Dampftrambahn in die Blutenburgstraße verlegt und vom Rotkreuzplatz über die Winthirstraße bis Romanstraße eingleisig  mit Ausweichen, in Neuhausen gibt es eine Ausweiche in der Winthirstraße.

 

Grund für diese Verlegung aus der von König und Kurfürsten genutzen Nyphenburgerstraße bei ihrer Fahrt von der Residenz zum Schloss Nymphenburg war ein Unfall im Frühjahr 1890 eines Begleitfahrzeugs der königlichen Karossen mit einer Dampftrambahn. Hochwohlgeboren hatte sich dabei so erschreckt, dass die Dampfrösser von seiner Fahrroute verbannt wurden.

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Verlegung Dampgtrambahn Arnulfstrasse Bl

Kein Vorgang ohne Amtsstempel und großem Briefwechsel: Zustimmung der königl. bayerischen Staatsbahn zur Strecken-Verlegung in die Blutenburg-Straße.

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Dampftrambahnzug in der Blutenburgstraße stadteinwärts mit 3 geschlossenen Wagen.

Damit wird am 1.11.1890 auch die Gleis-Strecke in der Nymphenburger Straße ab Waisenhausstraße über die Romanstraße bis Winthirstraße stillgelegt.

Ab dem 3.5.1891 gibt es auf der alten Dampftrambahn-Strecke durch die Nymphenburger Straße zwischen Maillingerstraße und Rotkreuzplatz bis zum Grünwaldpark wieder eine Pferdebahnlinie mit einer Länge von 1400 m. In der Umbauzeit vom 1.4.1891 bis 2.5.1891 wurde in die eingleisige Dampftrambahnlinie ein 2.Gleis eingebaut.

Wie im Stadtplan von 1896 zu sehen, verfügt jetzt Neuhausen und der Rotkreuzplatz sowohl über eine Pferdebahn-Verbindung (blau) und eine Dampftrambahn-Verbindung (rot).

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 © Stadtarchiv München

Kleines Zwischenspiel: vom 10.07.1895 bis 28.09.1895 wird am Rotkreuzplatz als Provisorium während der Kanalisierungsarbeiten in der Blutenburgstraße ein Doppelspurgleis zur Verbindung der Nymphenburgerstraße über den Rotkreuzplatz zur Winthirstraße gebaut. Darüber verkehrte die Dampftrambahn während der Baustelle über die Nymphenburger Straße.

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Elektrischer Betrieb an der Endhaltestelle am Volksgarten 1908. Der Volksgarten, der größte Vergnügungspark Europas zu dieser Zeit, ging 1914 insolvent und verschwand.

Am 17.7.1900 wird die Strecke durch die Nymphenburger Straße ab Waisenhausstraße über die Romanstraße bis Romanplatz doppelgleisig als Ersatz für die Dampftrambahn in Betrieb genommen. Baubeginn für diese Strecke war der 17.4.1900 und sie wurde von Anfang an vom Hauptbahnhof über die Nymphenburgerstraße elektrisch betrieben.

 

Ab dem 17.7.1900 wurden die Gleise der Strecke der Dampftrambahn durch die Blutenburgstraße und Winthirstraße entfernt. 

Elektrischer Betrieb über die Nymphenburgerstraße über den Rotkreuzplatz im Jahr 1908.

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1908 Rotkreuzplatz DE-1992-FS-PK-STR-035

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Schleife Grünwaldpark

 

Am 8.11.1900 geht die nördlich vom Rotkreuzplatz gelegene Strecke ab Grünwaldpark durch die  Waisenhausstraße und Dantestraße bis Westfriedhof mit einer Länge von 1506 m in Betrieb. Ab dem 13.11.1901 kommt dann noch die Schleife am Grünwaldpark um das neue Stationsgebäude herum dazu.

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Allgemeine Zeitung Ausgabe vom 05.07.1907

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Notlazarette im 1.Weltkrieg

 

Der 1.Weltkrieg hatte neben umfangreichen materiellen Auswirkungen auch Auswirkungen auf den Münchner Trambahnverkehr: viele Schulen und andere Bildungseinrichtungen werden in Notlazarette umgebaut und so entsteht für die Krankentransporte per Trambahn mit speziell umgebauten Sommerwagen 1914 ein Lazarett-Notanschlußgleis vom Rotkreuzplatz zur Schulstraße. Erst am 30.11.1918 wurde das Lazarettnot-Anschlußgleis Rotkreuzplatz - Schulstraße eingestellt nach dem Waffenstillstand von Compiegne am 11.11.1918

Für den Transport der Verwundeten wurden die Sommerwagen in Krankentransportwagen umgebaut, die den Transport vom Bahnhof in die verschiedenen Hilfslazarette vornahmen.

Gruppenbild mit Personal aus dem Hilfslazarett C  in der Schulstraße mit 255 Betten.

Der Rotkreuzplatz hatte natürlich auch eine Bus-Verkehrsgeschichte, die wir hier nicht unterschlagen wollen: ein Doppeldeckerbus der Linie 31 steht 1913 am Rotkreuzplatz abfahrbereit nach Sendling. Diese Linienführung der Linie 31 der Allgemeinen Automobil Gesellschaft mbh (ein privates Unternehmen in Konkurrent zur Städtischen Straßenbahn) bestand nur zwischen 18.1.1913 und 19.3.1913. 

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Der Rotkreuzplatz bekam 1915 sein erstes eher schlichtes Wartehäuschen. Zur Orientierung: im Hintergrund steht jetzt der Kaufhof, das große Haus rechts ist auch heute noch das Eckhaus Wendl-Dietrich-Straße/Winthirstraße. Die Halle bestand bis 1929. 

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 2010 

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 1915 

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Am 23.3.1920 wird eine neue Strecke zum Rotkreuzplatz durch die Donnersbergerstraße zur Arnulfstraße in Betrieb genommen, erbaut vom Oktober 1919 bis März 1920.

Die neue Strecke durch die Donnersbergerstraße endet mit einer ersten einfachen Wendeschleife auf dem Rotkreuzplatz und einer doppelgleisigen Weiterführung in die Äussere Nymphenburgerstraße. Ein erstes Hinterstellgleis in der Winthirstraße entseht. Diese Gleisanlage bleibt bis 1928 aktuell.

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Das Kriegerdenkmal am Rotkreuzplatz

Das Kriegerdenkmal erscheint in vielen unserer Zeichnungen und hat eine Geschichte:

 

die Grundsteinlegung des Denkmals war am 11.03.1888, den Vorabend des Geburtstages des Prinzregenten, die Denkmalenthüllung fand dann am 08.07.1888 statt. Es stand dort, wo heute das Gebäude ist mit den Läden, Venezia und Bohne & Malz, aber am Eck. Dort stand nämlich damals das kgl. Jagdschloss und davor baute man das Kriegerdenkmal. Es wurde vom Münchner Bildhauer Anton Kaindl (1849 - 1922) entworfen. Die Figuren waren sogar aus Metall. An der linken Seite des Denkmals befand sich eine Tafel mit dem Text: "Zum Gedächtnis an die in den Jahren 1870-71 gefallenen Krieger aus der Gemeinde Neuhausen". Während des 2. Weltkriegs, als die Rohstoffe für die Herstellung von Granaten und Bomben knapp wurden, wurden diese Figuren eingeschmolzen und zwar im Jahr 1942. Ein Luftangriff am 07.10.1945 zerstörte damals das Jagdschloss sowie die Reste des Denkmals.

Text nach Ulrich Mößlang

 1890 

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Vom 14. Mai bis 4. Juli 1928 gibt es eine Grossbaustelle auf dem Rotkreuzplatz: eine umfangreiche Schleifenanlage wird gebaut um die neuen Strecken durch die Donnersbergerstraße und die Leonrodstrasse verkehrsgerecht einzubinden. Am 20.6.1928 geht diese neue Schleife am Rotkreuzplatz in Betrieb.

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Neuhausen)__Rotkreuzplatz__(1928_-_05)__
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Am 15.8.1928 geht auch die Strecke durch die Leonrodstraße zwischen Rotkreuzplatz und Nikolaistraße durch die Hohenzollernstraße in Betrieb für die Linie 22.

Im Rahmen der umfangreichen Erweiterung der Schleifenanlage auf dem Rotkreuzplatz entseht auch ein Hinterstellgleis in die Winthirstraße, deren Weiche im Vordergrund zu sehen ist.

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Die Verlegung des Betriebshofes an der Nymphenburger Straße in den Neubau an der Dachauerstraße förderte nicht nur den weiteren Ausbau der Linie 22, sondern auch eine weitgehende Umgestaltung des Rotkreuzplatzes.

Mehr zum Betriebshof Dachauerstraße
08 Rotkreuzplatz Knoten Schleife bis 192

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Die aus dem alten Betriebshof aus- und einrückenden Wagen der Linie 3 und 2 mußten die Gleisschleife in Neuhausen (Grünwaldplatz) nutzen, um über den Rotkreuzplatz die Donnersbergerstraße zu erreichen. Durch die Verlegung des Neuhauser Betriebshofes in die Dachauerstraße war eine verbindung durch die Leonrodstraße nötig. Die neugeschaffene Abzweigung zur Nymphenburgerstraße stadteinwärts aus dem Südteil der Schleife war vor der Neugestaltung des Platzes in der Hauptsache als Einrückgleis zum Betriebshof bis zu seiner Verlegung zur Dachauerstraße gedacht.

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Eine schöne Serie von Werksfotos der Trambahngesellschaft von der neuen Schleife am Rotkreuzplatz: Blick aus der Donnersbergerstraße direkt auf das Jagdschlössl.

1930 Stationshaus Rotkreuzplatz Stadtarc

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1929 kommt noch eine große Wartehalle nach Plänen von Beblo und Meitinger auf dem Rotkreuzplatz dazu. Die wurde erst 1979 abgerissen.

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1928 kommt der Rotkreuzplatz noch etwas kahl daher.

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Blick auf den Rotkreuzplatz Richtung Leonrodstraße mit dem prächtigen burgähnlichen Gebäude der Apotheke.

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Der Rotkreuzplatz, diesmal aus dem Apothekengebäude in Richtung Westen gesehen.

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Ein E-Dreiwagenzug der Linie 3 am 25.10.1928 an der neuen Endstation Rotkreuzplatz.

1936 ist der Rotkreuzplatz ein großer Trambahn-Knotenpunkt und das Herz von Neuhausen geworden, im Volksmund nun auch "Rio" genannt.

1936 Rotkreuzplatz DE-1992-FS-STB-0991.j

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Die Winthir Apotheke gibt es seit 1878 am Rotkreuzplatz ist die älteste Apotheke Neuhausens und das älteste bestehende Unternehmen am Rotkreuzplatz. Vor dem 2. Weltkrieg war das Burg-ähnliche Gebäude fast ein Wahrzeichen des Rotkreuzplatzes. Es wurde 1944 zerstört.

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Nachkriegszeit am Rotkreuzplatz

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Der Rotkreuzplatz wurde im 2.Weltkrieg schwer zerstört, kein Haus blieb ohne einen Treffer oder war ausgebrannt. Den Rotkreuzplatz, wie man ihn kannte, gab es nicht mehr. 

Rund um den Rotkreuzplatz gab es nach und nach eine große Anzahl an Behelfsbauten und Baracken, aus denen verkauft wurden. An Zettelwänden suchten die Überlebenden nach Familienangehörigen.

12.06.1951 Jagdschloss Rotkreuzplatz DE-

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Auch das alte Jagdschlössl war zerstört und ausgebrannt und wurde am 12.06.1951 abgerissen. An seiner Stelle entstand ein großes Geschäftshaus und dahinter der markante Hochhausbau des Schwesternheims.

1951-03 Rotkreuzplatz DE-1992-FS-STR-106

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Bild vom März  1951 am Rotkreuzplatz: die Versorgung in der Nachkriegszeit erfolge hauptsächlich aus den Hilfsbauten der Einzelhändler am Rotkreuzplatz.

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 © Stadtarchiv München

Neuhausen)  Rotkreuzplatz  (1952 - 02)

 © Stadtarchiv München

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Im Westteil des Rorkreuzplatzes im April 1951 sind Läden in die Erdgeschoße der ausgebomten Ruinen eingezogen: heute steht hier der Kaufhof am Rotkreuzplatz.

K2-Tw 712 auf der Linie 22 am Rotkreuzplatz am 21.10.1951

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Linie 21 mit dem E-Tw 605 + e-Bw 1300 + 1142 am Rotkreuzplatz auswärts am 13.7.1953

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