MUSEUMSFLOTTE
Triebwagen

Aufnahme: Dieter Kubisch

Im Jahre 1967 waren noch der Werkstattwagen 73 (Typ A 3.1) als Rangierwagen in der Hauptwerkstätte und der A 2.2-Triebwagen 256, der in einem versteckten Winkel des Bahnhofs 5 überdauert hatte, vorhanden. Aus diesen Fahrzeugen entstand in jahrelanger mühevoller Arbeit der Historische Triebwagen 256, der erstmals zum 100jährigen Jubiläum der Münchner Trambahn im Oktober 1976 vorgezeigt wurde. Man wählte bei der Restaurierung den Zustand von 1925, musste allerdings aus Sicherheitsgründen einige Abstriche bei der Originaltreue hinnehmen. Zu besonderen Anlässen wird der Triebwagen gelegentlich eingesetzt.

Aufbau von: Rathgeber, München (1901); 

Fahrgestell von: Bergische Stahlindustrie, Remscheid (1901)

Aufnahme: Dieter Kubisch

Von 1926-1931 wurden sämtliche Triebwagen der Serie C in der betriebseigenen Hauptwerkstätte modernisiert. Außerdem erhielten sie neue elektrische Ausrüstungen mit stärkeren Motoren. Der Triebwagen 490 wurde 1928 umgebaut und als Type D 2.6 eingereiht.Der Linieneinsatz der Type D endete mit der Aufnahme des Verbundbetriebes am 28. Mai 1972. Der Triebwagen 490 präsentiert sich in diesem Erhaltungszustand heute im Museum.

Aufbau von: Rathgeber, München (1911) 

umgebaut durch Verkehrsbetriebe München (1955) 

Fahrgestell von: Böker, Remscheid (1908)

Gebaut von: Linke-Hofmann-Lauchhammer, Breslau (1925)

Die Lieferung der E1- und E2-Triebwagen erstreckte sich von September 1925 bis März 1926.

Die E-Wagen waren bei der Auslieferung Zweirichtungsfahrzeuge; erst nach den großen Fahrzeugverlusten des Jahres 1943 begann man, die E-Wagen zum Einrichtungsbetrieb umzubauen, damit man Türen und Fahrschalter für Wiederaufbauten und Reparaturen frei bekam.

Herr Schwaab ließ das Fahrzeug 532 in Nürnberg aufarbeiten und stellte es im Jahr 2005 dem Verein zur Verfügung. Seit dem Jahr 2010 dient der Triebwagen als Blickfang vor dem MVG-Museum.

Aufnahme: Dieter Kubisch

Der Linieneinsatz der Type F endete mit der Aufnahme des Verbundbetriebes am 28. Mai 1972. Der Triebwagen 642 präsentiert sich in diesem Erhaltungszustand. Er ist derzeit im Verkehrsmuseum des Deutschen Museums auf der Theresienhöhe ausgestellt, soll aber gegen den restaurierten G Triebwagen 676 getauscht werden und ins MVG Museum zurückkehren.

Gebaut von: Hawa, Hannover (1930)

© Archiv FMTM eV.

Aufnahme: Dieter Kubisch

Die Stadtwerke Verkehrsbetriebe beauftragten  die Deutsche Reichsbahn mit der Fertigung von Neuaufbauten auf den Rahmen und Fahrgestellen ausgebrannter Triebwagen der Baureihe E. Dieser Wiederaufbau erfolgte im Ausbesserungswerk (RAW) Neuaubing. Von 1943 bis 1945 konnten insgesamt 19 Triebwagen wiederhergerichtet werden. Diese Fahrzeuge erhielten die Typenbezeichnung G 1.8 und trugen die Wagennummern 667 - 685. Der Triebwagen 670 präsentiert sich heute im Zustand von 1969, also als Arbeitswagen.

Aufbau von: RAW Neuaubing (1943); Fahrgestell von: MAN, Nürnberg, Schöndorff, Düsseldorf oder Linke-Hofmann-Lauchhammer, Breslau(1925/26)

© Archiv FMTM eV.

Aufbau von: RAW Neuaubing (1943); Fahrgestell von: MAN, Nürnberg, Schöndorff, Düsseldorf oder Linke-Hofmann-Lauchhammer, Breslau(1925/26)

Der Triebwagen 676 präsentiert sich heute im Zustand von 1969, also als Arbeitswagen.

Er wurde mit der Arbeitswagennummer 2970, die er bis zu seiner Ausmusterung 1977 trug im selben Jahr an das Tramwaymuseum Graz abgegeben, das ihn mehrere Jahre auf dem Netz der Grazer Straßenbahn für Sonderfahrten einsetzte. Im Jahr 2011 kehrte das Fahrzeug nach München zurück und soll gegen den im Deutschen Museum München stehenden F-Triebwagen 642 getauscht werden..

© Archiv FMTM eV.

Ab Anfang der fünfziger Jahre fanden die Heidelberger, die meist als Dreiwagenzug mit zwei Beiwagen verkehrten, ihr regelmäßiges Einsatzgebiet auf den stark belasteten Linien 1, 10, 19 und 29, wo sie auch nach Auslieferung der Großraumzüge des Typs M lange Zeit das Rückgrat der Verkehrs­bedienung bildeten. Für die J-Wagen wurden ausschließlich die zweiachsigen Beiwagen der Serien i 1 - i 4 als Anhänge­wagen verwendet. Der letzte Betriebstag der Type J war der 23. Februar 1973.Seinen letzten großen Auftritt hatte er mit dem dazu gehörigen Beiwagen 1509 (Typ i 1.56) am 23. Oktober 1976 anlässlich des Fahrzeugkorsos zur Hundertjahrfeier der Münchner Trambahn. Rekonstruktionszustand: 1973.

Gebaut von: Fuchs, Heidelberg (1944)

Aufnahme: Dieter Kubisch

Zwischen 1988 und 1993 war der Triebwagen mitsamt dem ebenfalls im Museumsbestand eingereihten Beiwagen 3407 als Personalzug der Hauptwerkstätte eingesetzt. Als solcher hatte er am 19. November 1993 seinen letzten Einsatztag.

Gebaut von: Waggonfabrik Rathgeber, München Moosach (1957)

Gebaut von: Waggonfabrik Rathgeber, München Moosach (1957)

Infolge von umfangreichen Linieneinstellungen konnte ab 1983 nach und nach auf die M4-Wagen verzichtet werden. Das letzte Fahrzeug dieser Serie wurde im April 1995 aus dem Liniendienst genommen. Mehrere M 4-Trieb­wagen bleiben der Nachwelt erhalten. Der Triebwagen 2462 (ex Nr. 938) existiert in unrestauriertem Zustand.

© Archiv FMTM eV.

Für die in den 1950er Jahren geplante Tiefbahn musste ein neuer Trambahntyp entwickelt werden. Einem Trend der Zeit folgend, stellte man sich einen durchgehenden Gelenktriebwagen vor. Basis des Münchner Gelenkwagenzugs sollte der mittlerweile bewährte Typ M sein. Zwei Dreiachser mit den üblichen Fahrgestellen sollten mit einemschwebenden Mittelstück, das über zwei Faltenbälge, den sog. „Ziehharmonikas“, befestigt war, miteinander verbunden werden.

Gebaut von: Waggonfabrik Rathgeber, München Moosach (1960)

Aufnahme: Dieter Kubisch

Gebaut von: Waggonfabrik Rathgeber, München Moosach (1965)

Der Triebwagen 2616 (ex 1025) befindet sich gemeinsam mit dem Tw 2668 (ex 1047) im historischen Bestand der Verkehrsbetriebe. Beide Triebwagen besitzen nach einem entsprechenden Umbau durch die Werkstättengruppe des FMTM wieder eine Geamatic-Steuerung.

Aufnahme: Dieter Kubisch

Gebaut von: Waggonfabrik Rathgeber, München Moosach (1965)

Der Triebwagen 2616 (ex 1025) befindet sich gemeinsam mit dem Tw 2668 (ex 1047) im historischen Bestand der Verkehrsbetriebe. Beide Triebwagen besitzen nach einem entsprechenden Umbau durch die Werkstättengruppe des FMTM wieder eine Geamatic-Steuerung.

Aufnahme: Dieter Kubisch

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